wir freuen uns, euch über einen bedeutenden Entscheid des Stadtrats vom 14. April 2026 informieren zu dürfen, der die Sportanlage Buchholz nachhaltig prägen wird. Dank einer wegweisenden Public-Private-Partnership zwischen dem Judo Club Uster (JCU) und der Stadt Uster wird das Projekt „Swiss Judo Arena“ nach über 10 jähriger Vorbereitung nun Realität.
Starke Partnerschaft für die Sportzukunft
Der Judo Club Uster übernimmt dabei die Hauptlast des Projekts. Von den Gesamtkosten für den Bau in Höhe von rund 10 Mio. Franken wird der Judo Club Uster selbst, den Grossteil von über 8 Mio. Franken durch Eigenkapital, Fundraising, Kantonale Fördergelder und den Verkauf des alten Dojos aufbringen. Die Stadt Uster beteiligt sich im Gegenzug mit rund 3 Mio. Franken Dieser Betrag deckt den Erwerb der neuen Fussballgarderoben im Stockwerkeigentum für rund 1.9 Mio., sowie mit den restlichen rund 1.1 Mio. die Erschliessung des Geländes, die Parkplatzerweiterung und die Umnutzung des alten Garderobengebäudes ab.
Zusätzliche Fussball- und Leichtathletikgarderoben, mehr Parkplätze und Hallenkapazitäten
Dieses Projekt ist ein Gewinn für über 9 Vereine und die gesamte Sportstadt Uster:
- Neue Infrastruktur für den Fussball, und Leichtathletik: Im Erdgeschoss entstehen sechs moderne Garderoben inklusive Sanitäranlagen und zwei Schiedsrichtergarderoben. Davon profitieren direkt der FC Uster, der FC Rot Weiss Winikon und FR Soccer sowie die Leichtathletik-Clubs LC Uster und TV Uster Leichtathletik.
- Zusätzliche Kapazitäten: Durch die Integration von Team-Garderobenschränken wird die Kapazität erhöht und die Flexibilität, insbesondere für Frauen- und Mädchenteams, deutlich verbessert.
- Erweiterung der Parkplätze: Im Rahmen der Umgebungsplanung werden die Parkierungsanlagen „Buchholz Nord“ erweitert, um dem Bedarf der gesamten Anlage gerecht zu werden.
- Synergien für weitere Vereine: Neben dem Judo Club Uster sind Trainingsräume für weitere Partner wie den Boxclub Uster und Chinwoo Uster sowie das regionale Leistungszentrum des Judo-Verbandes vorgesehen.
- Entlastung der Ustermer Hallenkapazitäten: Insgesamt können im neuen Gebäude auf 2 Stockwerken total 8 Trainingseinheiten von verschiedenen Vereinen parallel stattfinden und die überbuchten Hallenkapazitäten in Uster zusätzlich entlasten.
Wirtschaftlich, regional und nachhaltig
Durch die Integration der Garderoben in das Dojo-Gebäude – welches vom Ustermer Unternehmen Schindler Scheibling als Holzbau aus Zürich Oberländer Baumbestand realisiert wird – spart die Stadt Uster einen separaten Neubau, was die langfristige Investitionsplanung um rund 3 Mio. Franken entlastet. Gleichzeitig wird der Aussenraum aufgewertet: Eine neue Baumallee entlang des Hallenbadweges fördert die Biodiversität und verbessert die Aufenthaltsqualität auf der Sportanlage.
Ausblick
Nach dem positiven Entscheid des Stadtrats wird nun die Planung vertieft. Ziel ist es, das neue Dojo im Herbst 2028 zu eröffnen.
Uster beweist einmal mehr, dass Public-Private-Partnerschaften – wie bereits bei der Kletterhalle Griffig – Leuchtturmprojekte ermöglichen, die weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlen. Die Stadt gibt Raum für Entwicklung und profitiert massgeblich von der Passion und der Trägerschaft ihrer Vereine.
Aufruf zur Unterstützung
Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für Eigeninitiative in Uster: Engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie ehrenamtliche Vereine übernehmen Verantwortung und setzen ein nachhaltiges Sportprojekt aus eigener Kraft um – ganz im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.
Ein Vorhaben dieser Grössenordnung braucht breite Unterstützung. Möchten auch Sie Teil dieser Erfolgsgeschichte werden und die Initiative von Ustermer Bürgern aktiv unterstützen?
Dann melden Sie sich direkt beim Judo Club Uster.
Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der unsere Kinder bewegt.
